Vereinsvorsitzende

Geschrieben von Hartmut Stegemeyer. Veröffentlicht in Chronik

Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1926 - 1952
   
Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1952 - 1964
   
Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1964 - 1967
         

Wilhelm Dreyer
Kleinendorf
Nr. 49

  August Stuke
Kleinendorf
Nr. 73
 

Helmut Windhorst
Kleinendorf
Nr. 54

 

Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1967 - 1970
    
Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1970 - 1972
    
Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1973 - 1981
         

August Stuke
Kleinendorf
Nr. 73

 

Heinz Albert
Kleinendorf
Nr. 49

 

Wilhelm Kulmann
Kleinendorf,
Bauerbrinker Str. 10

 

Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 1981 - 2005
   
Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 2005 - 2017
    
Vereinsvorsitzender - 
Schützenmajor 2017 - heute
 
         

Günter Schlottmann
Kleinendorf,
Mühlendamm 29

 

Hermann Buchholz
Kleinendorf,
Oerlingerhausen 6

  Dieter Brockschmidt
Rahden,
Sauerbruchstraße 5 

Vereinsgeschichte

Geschrieben von Hartmut Stegemeyer. Veröffentlicht in Chronik

 Die Vereinsgeschichte seit 1926 

 

Auch Vereine kommen in die Jahre. Der Schützenverein Kleinendorf e.V. beging im Jahr 2001 sein 75jähriges Bestehen. Ein gutes Alter. Im Gründungsjahr 1926 waren die Zeitverhältnisse alles andere als günstig. Doch wie in vielen Gemeinden fanden sich auch in Kleinendorf mutige Männer, die es trotz aller Widrigkeiten wagten, einen Schützenverein zu gründen. Heute kann gesagt werden, es war wichtig und richtig. Mit den Menschen in Kleinendorf hat der Verein in all den Jahren Höhen und Tiefen überstanden. Der Schützenverein hat seit seines Bestehens nicht nur für viel Frohsinn gesorgt, er hat insbesondere die Dorfgemeinschaft wie kein anderer Verein belebt und gefördert. Der Spruch an der 1961 in eigener Regie errichteten Schützenhalle weist auf Grundlage und Ziel des Kleinendorfer Schützenvolkes hin.
Gerade ein Jubiläum ist Anlaß, einmal Rückblick zu halten. Rückblick auch deshalb, um den Jüngeren unter uns die große Bedeutung eines Dorfvereins näher zu bringen und daran zu erinnern, wie wichtig die heimatliche Verbundenheit ist. Gerade die Erinnerung an Vergangenes trägt dazu bei, Vergleiche mit dem Heute anzustellen und aus der Vielfalt der Begebenheiten zu lernen.
Die Burgruine, eine Stätte voller Geschehnisse der Vergangenheit, ist unser Vereinswappen. In ihrer Nähe mit dem wundervollen Umfeld ist das Zuhause des Schützenvereins. So wird das Empfinden, das jeder Mensch braucht, wenn er sich seiner Heimat und Herkunft erinnern will, wachgehalten. Auch deshalb sind unsere Schützenfeste Feste der Heimat, die die Menschen mit in den Ring der dörflichen Verbundenheit ziehen.
Deshalb gilt wie eh und je auch zum Jubiläumsfest:
Vergessen den Alltag - vergessen die Sorgen!

Verbunden auf´s neu - in dörflicher Treu -

so frisch wie der Morgen!


Heinz Coors, ehemaliger Vereinschronist

 

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder, liebe Freunde und Gäste 

Die ersten 75 Jahre unseres Vereinsdaseins wurden von unserem ehemaligen Vereinschronisten, Heinz Coors, in mühevoller Kleinstarbeit zusammengetragen und zusammengestellt. Die vier prall gefüllten DIN-A4-Ordner hatte Heinz Coors dann zum Abschluß seiner Tätigkeiten als Vereinschronist auf der Jahreshauptversammlung 2002 an den 1. Vereinsvorsitzenden feierlich übergeben.

Um diese Chronik mehreren interessierten Lesern zur Verfügung stellen zu können, wurde die Gesamt-Chronik nochmals überarbeitet und auf mehrere Bände aufgeilt. Für die neue Darstellung unseres Vereins im Internet haben wir die Vereinschronik weiter geteilt, so dass nun für jedes Jahr unseres Bestehens eine eigene Datei besteht, die in unserem Downloadbereich im Bereich Vereinsgeschichte eingesehen und heruntergeladen werden kann.

Die Dateien zur Vereinschronik sind als Acrobat-Reader-Dateien (Dateiendung .pdf) hinterlegt. Um sich die Chroniken ansehen zu können, muß auf dem Computer der Acrobat - Reader installiert sein. Sollte dieses nicht der Fall sein, so kann die Software von folgendem Link heruntergeladen und installiert werden:

Adobe Acrobat-Reader hier herunterladen!

Wir möchten allen interessierten Lesern viel Spaß beim Lesen und Betrachten der "alten" und neueren Bilder und Dokumente wünschen!

 

Hartmut Stegemeyer, Vereinschronist

Chronik

Geschrieben von Hartmut Stegemeyer. Veröffentlicht in Chronik

Chroniken rund um unseren Verein

Als traditionsbewuster Verein möchten wir hier die Chronik unseres Vereins, die Geschichte unseres Wahrzeichenz und die Listen der Könige vergangener Zeiten bist heute darstellen.

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und "stöbern" in alten Geschichten.

Die Burgruine

Geschrieben von Hartmut Stegemeyer. Veröffentlicht in Chronik

Teil unseres Wappens - Die Burgruine

Seit langen Jahren ist die Burgruine ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinswappens.

 

Die Burgruine
von Westen aus gesehen


Die Burgruine liegt neben dem Museumshof und unserem Schützenhaus in einem sehr schönem Heimatpark in Kleinendorf.
An dieser Stelle wollen wir allen Besuchern unser Homepage die bewegende Geschichte der Burg Rahden von ca. 1310 bis heute näherbringen.

Geschichte der Burg Rahden

Nach den mißlungenen Versuchen, im Jahre 1213 in Stelle und 1296 bei Lemförde im Nordosten des Fürstentums ein Machtzentrum durch den Bau einet Burg zu verwirklichen, gelang in der Zeit zwischen 1310 und 1320 der Erwerb oder Bau der jetzigen Rahdener Burg (Ruine) an strategisch hervorragender Stelle. Die von Stolzenau, Minden und Lübbecke hereinkommenden und in Rahden zusammengeführten Straßen wurden hier über den „Mühlendamm" auf das andere Aueufer geleitet, wo sie sich in Richtung Diepholz - Oldenburg und Bremen (Bremer Straße) wieder aufteilten.

Als erster Rahdener Drost wird 1320 Hardecke von Engelingborstel - Mitglied einer ehrgeizigen Edelmannsfamilie -genannt. Sein Bruder war als Domherr zum Bischof gewählt worden. Er konnte sein Amt jedoch nicht antreten, da der spätere Bischof Hermann von Kaiser und Papst den Vorzug erhielt. Nach langjährigen Fehden gelang die Eroberung.

Aus der Notlage, die ständig leere bischöfliche Kasse aufzufüllen, waren immer wieder Verpfändungen der Rahdener Burg notwendig. Pfandinhaher waren u. a. Angehörige der Familien v. Gesmele, v. Hoya, v. Berge, v. Diepholz, v. Schele, v.d. Bussche, v. Bück, v. Klencke, v. Halle und v. Münchhausen.

Da bei der Übernahme der Pfandschaft sämtliche Hoheitsrechte auf den Pfandinhaber übergingen, wurde oft versucht, mit diesem Besitz eigene landesherrliche Pläne durchzusetzen. Mit List oder Gewalt mußte daher die Burg immer wieder zurückgewonnen werden. So wurde um 1350 nach langer Fehde die Burg erstürmt, 1415 durch List gewonnen, 1419 erstürmt und in Brand gesetzt, 1519 erobert und weitgehend niedergebrannt, 1539 im Sturm genommen.

Ursprünglich hatte die Burg einen beachtlichen Gebäudekomplex gebildet, der von einer mächtigen Gräfte umgeben war. Das Hauptgebäude war das Schloß, das an der Rückseite noch heute das Wappen der Familie v.d. Bussche (stark verwittert) trägt.

Illustration der ehemaligen Burganlage

Diese waren 1391 bis 1395 Pfandinhaber der Burg. Die Ruine hat daher ein Alter von über 570 fahren. An der Nordseite befand sich ein Seitenflügel des Schlosses, das in den oberen Stockwerken in Fachwerkbauweise errichtet war. Die Auflager der Dachkonstruktion ragen noch heute aus dem Mauerwerk hervor. Die Hinterfront bildete das langgestreckte Pferdehaus, an das sich rechtwinklig das Torhaus (Süden) anschloß. Zwischen dem Torhaus und dem Schloß befand sich ein Verbindungsbau. An das Hauptgebäude angelehnt war ein mächtiger Bergfried, der die Vorderfront deckte. An der Nord- und Südseite waren ebenfalls Türme vorhanden, die diese Bereiche kontrollierten. der Zugang zur Burg erfolgte über einen Damm, der von der Lemforder Straße von Süden her an die Burg heranführte. Hier befand sich auch die Zugbrücke. Der Gebäudekomplex umfaßte etwa 63 x. 53m. der Umfang der Gebäudeanlage wurde 1969 durch Stichpunktgrabungen festgestellt und im Süden (Gelände des Museumshofes) und im Norden (Heimpark) durch Findlinge markiert.

1649, nach dem Westfälischen Frieden, ging die Burg in Brandenburger Besitz über. Schon in bischöflicher Zeit diente sie als herrschaftliches Vorwerk vorwiegend landwirtschaftlichen Zwecken. 1647 wurden hier 59 Stück Rindvieh und 318 Schafe gehalten.

Die für die Verteidigung geplanten engen Verhältnisse auf dem „Schloß" entsprachen seit langem nicht mehr den Wohnbedürfnissen der Beamten. Die von 1575 bis 1750 immer wieder berufenen Amtmänner aus der Familie Hollwede wohnten seit 1575 etwa auf ihrer Kleinendorfer Stätte Nr. 105. die der Bischof als freie Stätte anerkannt hatte, die als solche auch von den Herrschern Brandenburgs (Preußens) wiederholt bestätigt wurde. Auch die gelegentlich noch berufenen Drosten hielten sich hier nur anläßlich einiger Dienstgeschäfte auf.

 

1711 wurde in der Nähe dann das „Neue Amtshaus", 2 Wirtschaftsgebäude und ein Gefängnis erbaut (heute Gut Bock). Die Steine für die Grundmauern wurden aus den abgebrochenen Türmen der Burg gewonnen.

Durch Kauf gelangte 1829 die Rahdener Familie Bock in den Besitz des „Neuen Amtshauses" und des damit verbundenen Vorwerks. In den Jahren 1882/83 wurde an Stelle des „Neuen Amtshauses" das Jetzige Schloß Bock (Alterspension) errichtet.

Als letztes Gebäude der Burg brannte im Winter 1878/79 das „Schloß", die sog. Burg, ab. Das Gebäude war damals von den Familien Schwarze und Schunicht bewohnt. Die Außenmauern bilden die heutige Ruine.

Bretthauer